Webeleinstek

 

Es gibt ein Geheimnis um diesen Knoten. Die französischen Seeleute z.B. bezeichneten ihn als Gangspillknoten, obgleich sie ihn nie benutzten um die Ankertrosse mit diesem Knoten auf dem Gangspill zu belegen. Denn der Webeleinstek ist ein sich selbst bekneifender Knoten. Das bedeutet: Je mehr man an einer Part zieht, desto enger schließt sich der Knoten. Das Problem für Anfänger ist, die Törns so zu legen, dass die Parten nebeneinander liegen.

 

So wird's gemacht
Der Webeleinstek wird auch als selbstbekneifender Knoten bezeichnet. Das stimmt aber nur, wenn er zuvor straff gezogen wurde - ansonsten rutscht er. Zur Sicherheit wird er meisten mit zwei halben Schlägen abgeschlossen. Der Unterschied zwischen einem gesteckten und einem gelegten Webeleinstek ist folgender: Der erste wird z.B. durch einen Ring gesteckt, der zweite über eine Winsch gelegt.