Gelegter Webeleinstek

 

Früher belegte man die Festmacherleinen auf den Pollern an Deck mit einem Webeleinstek. Er war fast der einzige Knoten, der dort zugelassen war. Der dazu erforderliche Bewegungsablauf ist fast in Vergessenheit geraten. Der gelegte Webeleinstek besteht aus zwei untergeschlagenen Augen, die übereinander gelegt werden. Die elegante Technik besteht darin, das erste Auge über den Poller fallen zu lassen, das zweite mit gleicher Handbewegung in der Luft zu drehen und ebenfalls auf den Poller fallen zu lassen. Fertig!

 

So wird's gemacht
Bei täglicher Übung des Ablaufs bei Spaziergängen am Meer wird man hier zum Meister. Der Knoten besteht aus zwei halben Schlägen, die aufeinander und dann über den Poller gelegt werden. Der einzige Unterschied zu dem gesteckten Webeleinstek ist der Fertigungsprozess.