Doppelter Webeleinstek

 

Bei einem gelegten Webeleinstek ist zu befürchten, dass er sich nicht ausreichend bekneift, wenn an ihm geruckt wird (auf jeden Fall zur Sicherheit an der stehenden Part ziehen). Bei diesem Knoten hat das Rucken keine Chance. Eine steife Leine aus Kunstfaser hat vielfach die Tendenz, sich bei jedem Ruck etwas zu befreien und sich am Ende aus dem Staub zu machen. Die Technik bei diesem Knoten besteht jedoch darin, zwischen den halben Schlägen einen zusätzlichen Törn einzulegen und damit die Reibung zu erhöhen.

 

So wird's gemacht
Dieser Knoten funktioniert auch mit einer sperrigen Leine. Man kann sicher sein, dass er nicht ausrauscht, selbst wenn er noch nicht vollständig blockiert. Es gibt keinen Grund, den Knoten mit zwei halben Schlägen auf der stehenden Part zu sichern. Der doppelte Webeleinstek ist nicht zu verwechseln mit einem gelegten Webeleinstek aus zwei Törns.