Ankerstek

 

Der größte Feind aller Festmacherleinen ist für die Seeleute das Schamfilen, das durch Reibung entsteht. Die Törns des Ankersteks schließen sich eng um den Ring und erlauben nur geringe Reibung, da der Knoten engen Kontekt zum Metall hat. Die laufende Part verläuft zwischen dem Ring und den Rundtörns und wird bei Zug eng an diesen gepresst. Der zweite sowie weitere halbe Schläge um die stehende Part sind nur für zusätzliche Sicherheit.

 

So wird's gemacht
Je mehr Rundtörns - egal ob drei oder vier -, desto besser die Verteilung der Kräfte, die auf den Knoten wirken, und desto geringer das Schamfilen. Wichtig ist, den Knoten mit der Hand gut dichtzuholen, damit ruckartig Belastungen eher von der Elastizität der Leine als von den in diesem Sinne eher wirkungslosen Törns abgefangen werden. Manche ersetzen die halben Sicherheitsschläge durch einen Palstek.